Am 24.06.2026 im NLND (Neuland Berlin) †‡†ˆ†

11. Berliner Mittelstandskon­gress

Braucht die Stadt eine neue Berlin-Story und was hat der Mittelstand davon?

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

ohne Zweifel steckt die Wirtschaft Deutschlands in einer Krise. Der Export in Auslandsmärkte wird immer komplexer, es fehlen Arbeitskräfte und die bürokratischen Anfor-derungen werden immer größer.

Das Land insgesamt braucht Strukturreformen in allen Sozialversicherungssystemen, damit Krankenkassen- und Rentenbeiträge nicht ins Unermessliche steigen. Mein Eindruck ist, dass die Bevölkerung längst weiter ist als die Poli-tik und eine gut vorbereitete Reform – ein „Deutschlandpaket“ – unterstützen würde.

In Berlin ist inzwischen eines der drängendsten Probleme vieler Unternehmen bei der Mitarbeitersuche, dass diese keine Wohnungen in der Stadt finden. Gleichzeitig leiden viele Unternehmen in der Hotellerie, im Einzelhandel und in vielen anderen Branchen darunter, dass zu wenige kaufkräftige Menschen als Besucher in die Stadt kommen.

Die Universitäten – ein wirkliches Asset der Stadt – bröckeln vor sich hin und die Gesundheitswirtschaft findet politisch kaum Unterstützung.

Braucht Berlin eine neue Story für die 2030er Jahre? Welche Besucher wollen wir mit welchen Themen nach Berlin holen? Und was hat der Mittelstand davon?

Diese Fragen wollen wir in diesem Jahr auf dem Berliner Mittelstandskongress im Kompaktformat vor der Wahl mit Unternehmern, Politik und Ideengebern in der Stadt diskutieren und freuen uns auf Ihre Beiträge und Meinungen.

Christian Gräff
Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Berlin